Das Innere Kind lieben lernen

Der Ausdruck “Inneres Kind” bezeichnet unsere im Gehirn abgespeicherten Erinnerungen, Erfahrungen, erlernten Verhaltensweisen und Glaubenssätze unserer Kindheit. Auch wenn wir glauben, als Erwachsene unser Leben frei mit unserem bewußten Willen gestalten zu können, wirken unsere Kindheitserfahrungen weiter in uns, sie bestimmen maßgeblich unser Weltbild, aber noch viel bedeutsamer, unser Bild von uns selbst. Sie bestimmen, ob wir uns als liebenswert empfinden oder nicht…

Kinder sind absolut von ihren Bezugspersonen, also in den meisten Fällen ihren Eltern, abhängig. Sie brauchen neben der Erfüllung der materiellen Bedürfnisse viel Zuwendung, Aufmerksamkeit, Geborgenheit, das Gefühl der Zugehörigkeit, Sicherheit, Verständnis, Trost, Ermutigung usw.. Werden diese Bedürfnisse in der Kindheit nicht oder nur unzureichend erfüllt, gehen wir mit diesem Gefühl des Mangels ins Erwachsenen-Dasein, fühlen uns ungeliebt, nicht genügend beachtet, zu kurz gekommen oder ungesehen. Obwohl wir nach außen hin erwachsen sind, im Leben stehen, vielleicht sogar erfolgreich sind, fühlen wir diesen Mangel emotional immer noch. Innerlich sind wir noch das verletzte kleine Kind, das im emotionalen Klima der Herkuntsfamilie nach Zuwendung sucht. Wir versuchen dann im Außen, bei Partnern, Kindern, Freunden, am Arbeitsplatz, im Sport, aber auch über verschiedenste Genuß-/Suchtmittel oder materielle Dinge oder Ablenkung diese innere Leere zu füllen – was uns nicht gelingen wird.

Diese unerfüllten Bedürfnisse können uns richtig sabotieren und uns an einem harmonischen Miteinander mit unserem sozialen Umfeld behindern, z.B. durch Beziehungskonflikte, Stress am Arbeitsplatz, etc., aber auch Depressionen oder körperliche Erkrankungen hervorrufen. Und meistens gehen wir dann in die Opferrolle und suchen die Schuld bei den anderen. Ebenbürtige Beziehungen werden schwierig, da wir von unserem verletzten inneren Kind gelenkt häufig kindlich bockigtrotzige Verhaltensweisen, eine sich verteidigende und rechtfertigende Kommunikation und Gefühle wie Schuld, Scham, Versagens- und Verlassenheitsängste  an den Tag legen.

Ich möchte Sie wieder mit Ihrem inneren Kind in Kontakt bringen, Ihnen helfen, Ihre kindlichen unerfüllten Bedürfnisse zu spüren, sie wahrzunehmen und anzuerkennen. Und letztendlich zu verstehen, aber auch umzusetzen, dass niemand außer Ihnen selbst in der Lage ist, sie zu erfüllen – durch Eigenliebe.

  • Blockierende Kindheitsverletzungen aufdecken und lösen
  • Abhängigkeiten beenden
  • Hemmende Glaubenssätze und Wertvorstellungen aus der Herkunftsfamilie erkennen und umprogrammieren und somit
  • Übermut, Spontanität und Lebensfreude und Leichtigkeit wiederentdecken und auch zulassen